GESCHICHTE

Die Reste der Forchheimer Bastionen, die heute noch zu sehen sind, gehen auf die Festungsanlagen zurück, die in den Jahren zwischen 1500 und 1700 unter der Leitung der Bamberger Bischöfe erbaut wurden. Sie umschlossen die gesamte Forchheimer Altstadt. Bei der Säkularisation des Hochstifts Bamberg (1802/1803) übernahm zuerst die bayerische Regierung die Festung und verkaufte sie 1874 an die Stadt Forchheim. Innerhalb kurzer Zeit wurde danach nahezu die gesamte Festung abgebrochen. Dem Bemühen einiger Forchheimer Bürger ist es zu verdanken, dass ein geplanter weiterer Abbau 1919 verhindert wurde.

Zu sehen sind noch die folgenden Bastionen (mit Gartenbereichen) und Stadtmauern:

  • Altitaliensche Bastion von der Martinsschule bis zum Saltorturm
  • Valentini Bastion von der Sattlertorstraße bis zur Bambergerstraße
  • Dernbachbastion beim Stadtpark an der Egloffsteinstraße
  • Nürnberger Tor

Den Anfang der Schaffung städtischer Anlagen machte 1924 der Gartenbauamtmann Hugo Post mit dem Ausbau des Geländes bei der Dernbachbastion. Er schuf oberhalb des heutigen Springbrunnens im Stadtpark einen farbenfrohen Steingarten, an den sich viele Forchheimer Bürgerlnnen, die die Zentralschule, besuchten noch gut erinnern können.